• Die ruhigen Zeiten sind vorbei

    Blog.de hat mir gerade gedroht, dass mein Blog gelöscht wird, wenn ich mich überhaupt nicht mehr melde. Das will ich natürlich nicht und nutze deshalb die Möglichkeit hier zu verkünden:
    Bald sind die ruhigen Zeiten vorbei!!!!
    Nächste Woche gebe ich hoffentlich meine Diplomarbeit ab und dann kann das Leben nach dem Studium endlich anfangen. Ich freue mich schon :-)

  • genau ein jahr später..

    ... sind wir in kiel von der fähre gerollt und jetzt wieder in deutschland bzw bonn anzutreffen. die letzten wochen waren dann erstmal dem ankommen, einrichten und putzen gewidmet. inzwischen fühle ich mich in meinem zimmer wieder sehr wohl, habe auch fast alle kisten ausgepackt und sogar mein fahrrad geflickt:-)
    und natürlich habe ich die warmen tage und lauwarmen spätsommernächte genossen - von so einem spätsommer habe ich in norwegen immer geträumt!!

    und mit einem augenzwinkern: ich bin wieder unter alter nummer und adresse oder auch skype erreichbar!!

    der bekloppteste smily weeit und breit: :wave:

  • title-996564

    Heihei everybody!

    Here some short news from the last survivor of the “C-Block 6th floor kitchen gang“ in Norway:

    Living in Fantoft without a lot of people and trouble in the kitchen was not as much fun anymore as before. So Holm and me, we were both glad to leave Fantoft in the end of June (even though I was really sad to go away from Bergen in the last days).

    We are in Geiranger now, a few hours north of Bergen. The camping place were we stay is situated in a beautiful valley another 7 km out of the horrible “Geiranger downtown” (which exists only for cruiseship tourists and troll shops).
    Tal

    After 4 weeks here (time is running soooo fast) we are somehow used to the beauty of the scenery. Now and then we get a little bored of the lonelyness here and whish we would have some good friends with us..:-(
    But a few moments latter the daily horse-soap-opera goes on, there is an amazing sunset, we visit our friend “the crazy bird” or we just eat blueberry-pancakes… and living in our valley is great again!!
    Idylle

    We live in a very small but sweet cabin called “Pappschachtel”. We love this tiny thing with its 4 bunk beds, a frigde and one hot plate. But we are also looking forward to have a cupboard and comfortable beds again…
    Pappschachtel

    We are spending most of our days with field work on a mountain above our valley. That is my work: I am trying to see a system of “communities” in the vegetation up there and map the vegetation according to this system. Until now I have not succeded  but I am working on it. One of the biggest problems is that I don’t know the plants up there. It sometimes takes ages to find out the name of a plant. And I don’t even try to detect the grasses…
    Blümchen

    And this is the output after 4 weeks of work:
    Aufnahmen

    Of course, it’s not only about work here: we had a great trip to the “briksdals-glacier” (Victor, that’s the one near Olden where you have been as well!!), we have long lunch breaks with swimming in our “pool” (it’s a stream actually) and coffee breaks in front of “Pappschachtel”. We also tried the nightlife in Geiranger but it’s not even worth talking about.
    The highlight is our dinner every day. In good old Bergen traditions we eat at least for 4 persons and we already renamed our internship here into “gourmet internship”.

    Holm is building a fridge in our study area:
    fridge

    We will stay in Geiranger for another two weeks. And then: GOING HOME!! YEAHHH!!! One year abroad is absolutly enough and I’m so looking forward to go home. And “looking forward to go home” is a really nice feeling, I think:-)

    Eli

    PS: Holm uploaded some more pictures on his blog: www.holmwoodroad.blog.de

  • Ich bin raus!

    noch 20 Minuten bis die "Inspektion" kommt - alles ist geputzt und verstaut und sieht nicht mehr nach meinem Zimmer aus.

    Da bleibt mir nur noch ein letzter Abschiedsgruß an Bergen:

    Hintern

    Tschüss Bergen - Schön war's!!

    And: Never forget Fantoft!!

  • Das war's!

    Noch eine Woche bevor ich Bergen den Rücken zu kehre - ich kann es kaum glauben!
    Hier stehen alle Zeichen auf Abschied. Die meisten meiner Freunde sind auch schon abgereist - und wir Zurückgeblieben fühlen uns etwas sonderbar mit so vielen leeren Plätzen um uns herum.
    Das Wetter tut seinen Teil hinzu: seit einer Woche sehen wir kaum etwas anderes als dunkelgraue Wolken und Regen. Dabei wollte ich doch so gerne meine letzte, endlich stressfreie Zeit bei Sonnenschein in Parks und auf Bergen verbringen :-(

    kueche
    Der momentane Blick aus unserem Küchenfenster

    aber nein, es ist alles überhaupt nicht so schlimm wie es sich anhört. denn Holm ist hier und die letzten Tage hatten wir auch sehr netten Besuch von Philipp und Arnulf!! und wenn uns die Zeit doch mal lange wird, dann gucken wir "Fubbes" im Uni-Klubb.
    und das Beste: für Montag ist Sonnenschein angesagt!! Ein ganzer Tag mit Sonnenschein - unglaublich aber hoffentlich war!!!

    während Holm sich schon mal um unser Abendessen kümmert (selbstgemachte Pizza :-), schreibe ich hier mal ein bischen über meine letzten zwei Monate in Bergen:

    Nach dem Abschied vom Schnee Ende April habe ich mich in die Arbeit gestürzt und meine erste mündliche Prüfung auf englisch gemeistert. passend zum Ende der ersten Prüfungsperiode hatten wir genau eine Woche Frühling mit Sommertemperaturen (DIE eine Woche, die uns begönnt war und von der heute noch alle reden).
    Also habe ich jede Minute irgendwo in einem Park oder am Hafen verbracht, Unmengen Eis gegessen und war sogar einmal schwimmen im Meer.

    Anstatt Ski zu fahren, haben wir uns an südafrikanische Traditionen gehalten und ein riesiges "Braai" veranstaltet!

    braai
    Victor, der unumstrittene Braai-Master. Im Hintergrund: Marieke im Kampf mit dem deutschen Banana-Girl"

    Dann:
    Sprachkursprüfungen, Nationalfeiertag und (endlich endlich) Holms Ankunft in Norwegen!

    Da habe ich mich dann auch direkt aus dem Staub gemacht und den armen Kerl alleine im halbleeren Studentboliger gelassen.
    Denn: Der Gletscher ruft!!

    Während meines Feldkurses im Jostedalen habe ich zusammen mit einer Norwegerin versucht, die Pflanzensukzession im Vorfeld des Nigardsbreen (Nigards-Gletscher) zu untersuchen. War ein interessantes Thema mit viel Geländearbeit (was man sich ja immer so wünscht als Geograph..). aber nach der Woche hatte ich dann doch die Schnauze voll vom Pflänzchen zählen..

    messungen3b
    Mit einem 3 m langen Maßband waren die Messungen teilweise auch etwas komplizierter als notwendig!

    Aber bei den Highlights unseres letzten Exkursionstages war jeglicher Geländefrust vergessen:

    letzter tag03a
    Ein weiterer Talglescher des Jostedals-Gletschers. Der Name ist mir gerade leider entfallen. Laut Aussage eines unserer Dozenten "das schönste Tal der Welt"

    race03bb
    Traditionelles Sandgrubenrennen - da muss wohl jeder Feldkurs durch. Ich habe mich natürlich überreden lassen, die deutsche Frauenfraktion zu vertreten. Die Puste ging mir eigentlich schon nach 10 Sekunden aus und hinterher haben wir alle eine halbe Stunde lang Staub gehustet...

    Edvin1a
    Zwischenstop bei einem der zwei Läden im Tal. An der Türe sieht man Edvin höchstpersönlich

    nigards03a
    Und das Beste zum Schluss: Abendbesuch beim Gletscher (Nigardsbreen).

    nigards09a
    Der Blick zurück auf das Tal und den Gletschersee :-)

    nigards24a
    Posieren für das 200. Foto vor dem Gletscher.

    nigards26a
    Wahnsinn, oder??

    Auf dem Weg zurück nach Bergen haben wir einen kleinen Umweg gemacht und sind am Rand des Jotunheimen Nationalparks über eine grandiose Passstrasse gefahren:

    jotunheimena
    Einer von diesen Gipfeln ist der dritthöchste Berg Norwegens.."

    Zurück in Bergen kam dann die eher unangenehme Seite des Feldkurses: Auswertung der Daten und Abgeben der Hausarbeit innerhalb von 10 Tagen. An dieser Stelle möchte ich mich bei Herrn V. herzlich für den rundum Cateringservice und die guten Nerven in der Zeit bedanken!

    Zudem war auch noch "Time to say goodby":

    good lookinga
    Der letzte Abend mit (fast) alles vom 6.Stock C-Block. Seitdem ist es ganz schön ruhig hier...

    Nachdem ich die Hausarbeit 4 Minuten nach Abgabeschluss endlich eingereicht hatte, konnte ich dann auch mal genießen, dass ich eigentlich Besuch von meinen Eltern hatte:

    har09a
    Hmm, da scheint wohl irgendetwas sehr interessant gewesen zu sein in der linken Ecke..

    har11a
    Eine sehr malerische Sommerfarm irgendwo am Hardangerfjord.

    har44a

    har36a

    Danach kam noch eine mündliche Prüfung und dann: FERIEN
    Meiner Meinung diesmal schwer verdient!!
    Seitdem machen wir so dies und das, erledigen all die Dinge, die davor auf der Strecke geblieben sind, schreiben mal wieder emails und wie man sieht auch Blog. Und natürlich nicht zu vergessen: wir bereiten uns auf unserer Praktikum im Geirangerfjord vor!

    Am Abend vor meinem Geburtstag hat das Bergenwetter uns nochmal einen richtig schönen Sonnenabend geschenkt (für Beschwerden über das Wetter seitdem s.o.). Da hatte ich endlich auch mal Gelegenheit, die Blumenpracht im Park gegenüber von Fantoft zu fotographieren:

    G20
    Holm, Philipp und Arnulf

    G34
    Gegrille Aluminiumfolie zum Abendessen?

    G75
    Ausflug zur Inselkette vor Bergen an meinem Geburtstag.

    G86

    Ein kurzer Ausblick:
    Wir werden wohl noch bis nächsten Freitag hier in Bergen sein (je nach Wetterlage..). Dann heisst es Abschied nehmen.. auch von Internet und Telefon! (Erreichbar sind wir ab dann nur noch per Händi)

    Die nächsten 6 Wochen sind wir am Geirangerfjord anzutreffen. Im Rahmen eines Praktikums werden wir dort Feldaufnahmen machen und eine gute Zeit haben ;-)
    Ich beschäftige mich wiedermal mit der Vegetation und Holm mit "Infiltration" (Fragen bitte direkt an Herrn V.!!). Nette Fotos von der Gegend sieht man übrigens auf www.holmwoodroad.blog.de !

    Via Oslo und Bremen geht es dann Mitte August auch "schon" zurück nach Deutschland und ab dem 18.August sind wir wieder im good old Bonn anzutreffen.

    So schnell kann's gehen - das war's!

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